Immer wieder werde ich gefragt,

was meine beruflichen Tätigkeiten bei sportlichen Großveranstaltungen beinhalten, was beispielsweise „Venue Media Operations“ eigentlich sind. Gar viele denken beim Wort „Media“ an Jobs wie Pressesprecher oder PR-Manager oder Journalist, doch der Kern der Sache wird damit nicht getroffen.

Ich möchte in diesem Beitrag auf einen fundamentalen Unterschied hinweisen. Bei thuc pham chuc nang no nguc Media Communications geht es um die Recherche, Verarbeitung und Verbreitung von Informationen. Es gibt Mediensprecher des Organisationskomitees oder der Internationalen und Nationalen Sportverbände oder der teilnehmenden Teams. Es gibt PR-Betreuer einzelner Athleten und PR-Manager der Sponsoren. Es gibt ein News-Service der Organisatoren – beispielsweise bei Olympischen Spielen über hunderten Journalisten stark -, die Artikel schreiben (Fotos schießen, Videos drehen) und Medien-Outlets auf der ganzen Welt über das Web oder über Cloud-Programme zur Verfügung stellen. Es gibt immer größer werdende IT- und Social Media-Abteilungen, die im Vorfeld des Events an Apps für Smartphones und Tablets arbeiten und während der Veranstaltung die diversen Kanäle – Twitter, Facebook, Google+, Pinterest, Tumblr, und so weiter – befüllen, mit Daten und Fakten (z. B. Resultaten), und mit Emotionen und Kuriositäten (z. B. Bildern von Fans). Und je schneller, desto besser. In den Social Media-Kanälen kann die journalistische Qualität leiden, doch dies ist ein anderes Thema und geht über den Aspekt von „Media Communications“ hinaus.

Nun stellen Sie sich vor,

dass Medienvertreter zu einem Großereignis kommen – es müssen nicht immer Olympische Spiele sein, eine Welt- oder Europameisterschaft, gar eine nationale Meisterschaft tut es auch – und von dort berichten wollen.

Die Veranstalter haben ein Medienteam, das für Fragen zur Verfügung steht und auch selbst für Content sorgt. Doch die Journalisten wollen zuerst einmal selbst vom Event berichten.
Deswegen benötigen sie einen (oftmals designierten) Platz auf der Tribüne, um das sportliche Geschehen verfolgen zu können. Sie benötigen einen Ort der Begegnung, an dem sie sich mit den Athleten und Athletinnen, Trainern und Trainerinnen unterhalten können. Sie benötigen auch einen Raum, einen Tisch und einen Stuhl und genügend Platz, um ihre Texte zu schreiben, Bilder zu bearbeiten, Videos zu schneiden – vor allem aber muss Strom und Internetanschluss gewährleistet sein! Wahrscheinlich gibt es auch einen eigenen Saal, in dem die Pressekonferenzen abgehalten werden. Und wenn es ein wenig Verpflegung gäbe – Kaffee, Tee, Säfte, Obst – wäre es auch nicht so schlecht.

acquisto abiti on line Commentary Positions, Press Tribune, Mixed Zone, Work Room, Press Conference Room nennen sich die fünf wichtigsten Areale, um die sich die Verantwortlichen von maxikleid diesel Media Operations an einer Wettkampfstätte, einer „venue“ kümmern. Das mag auf dem ersten Blick etwas uncool klingen, doch in der Tragweite ist dieser Bereich zumindest gleichbedeutend wie Media Communications. Wohl wahr – der Medienchef und dessen Team sind Ansprechpartner, wenn Fragen auftreten oder Krisenkommunikation gefragt ist. Doch erste Anlaufstelle ist das Personal von Media Operations. Diese sind für Journalisten sichtbar(er), verteilen sie doch (in der Regel) Startaufstellungen und Ergebnislisten, managen die Mixed Zone, führen einen Help Desk im Pressezentrum, bei dem es Antworten auf so gut wie alle Fragen gibt (oder geben soll) – wann der nächste Bus ins Stadtzentrum geht, wo man gut essen kann, wie die Telefonnummer des Pressechef eines bestimmten Landes lautet -, assistieren dem Medienchef bei Pressekonferenzen, und, ja: telefonieren auch mit dem Catering, dass neues Obst gebracht werden möge.

Je besser Media Operations funktionieren,

umso positiver wird der erste Eindruck der Medienvertreter vom Event sein.
Media Communications arbeitet für Medienvertreter, die vor Ort sind, aber noch viel mehr für jene, die nicht anwesend sind.
Media Operations arbeitet für Journalisten on site. Je weniger Medienvertreter einen Event selbst verfolgen (und deswegen Informationen von außen benötigen), umso wichtiger ist der kommunikative Aspekt. Je mehr präsent sind, umso wichtiger wird der operative Part. Bei kleinen Veranstaltungen mag der Medienchef auch die Rolle des Media Operations Managers übernehmen können, weil die Ansprüche von sechs bis zehn Medienvertretern leicht befriedigt werden können. Übersteigt die Zahl der Journalisten eine kritische Masse, dann lohnt sich die Division der beiden Positionen.

Als Journalist bei den Olympischen Winterspielen 1998 und 2002, als Venue Media Manager bei den Spielen 2006 und 2012, als News Service Journalist bei den Spielen 2008, als Media Information Specialist für die FIS/Nordische Kombination 2010 und als Assignment Editor für den Olympic News Channel bei den Spielen 2014 und bei vielen weiteren Großveranstaltungen habe ich sowohl Media Communications als auch Media Operations kennen gelernt.

Mein Fazit ist einfach. Die Begriffe mögen verwirren, doch die Unterscheidung ist leichter als man denkt.

Immer wieder werde ich gefragt,

 

was meine beruflichen Tätigkeiten bei sportlichen Großveranstaltungen beinhalten, was beispielsweise „Venue Media Operations“ eigentlich sind. Gar viele denken beim Wort „Media“ an Jobs wie Pressesprecher oder PR-Manager oder Journalist, doch der Kern der Sache wird damit nicht getroffen.

Ich möchte in diesem Beitrag auf einen fundamentalen Unterschied hinweisen. Bei Media Communications geht es um die Recherche, Verarbeitung und Verbreitung von Informationen. Es gibt Mediensprecher des Organisationskomitees oder der Internationalen und Nationalen Sportverbände oder der teilnehmenden Teams. Es gibt PR-Betreuer einzelner Athleten und PR-Manager der Sponsoren. Es gibt ein News-Service der Organisatoren – beispielsweise bei Olympischen Spielen über hunderten Journalisten stark -, die Artikel schreiben (Fotos schießen, Videos drehen) und Medien-Outlets auf der ganzen Welt über das Web oder über Cloud-Programme zur Verfügung stellen. Es gibt immer größer werdende IT- und Social Media-Abteilungen, die im Vorfeld des Events an Apps für Smartphones und Tablets arbeiten und während der Veranstaltung die diversen Kanäle – Twitter, Facebook, Google+, Pinterest, Tumblr, und so weiter – befüllen, mit Daten und Fakten (z. B. Resultaten), und mit Emotionen und Kuriositäten (z. B. Bildern von Fans). Und je schneller, desto besser. In den Social Media-Kanälen kann die journalistische Qualität leiden, doch dies ist ein anderes Thema und geht über den Aspekt von „Media Communications“ hinaus.

Nun stellen Sie sich vor,

 

dass Medienvertreter zu einem Großereignis kommen – es müssen nicht immer Olympische Spiele sein, eine Welt- oder Europameisterschaft, gar eine nationale Meisterschaft tut es auch – und von dort berichten wollen.

Die Veranstalter haben ein Medienteam, das für Fragen zur Verfügung steht und auch selbst für Content sorgt. Doch die Journalisten wollen zuerst einmal selbst vom Event berichten.
Deswegen benötigen sie einen (oftmals designierten) Platz auf der Tribüne, um das sportliche Geschehen verfolgen zu können. Sie benötigen einen Ort der Begegnung, an dem sie sich mit den Athleten und Athletinnen, Trainern und Trainerinnen unterhalten können. Sie benötigen auch einen Raum, einen Tisch und einen Stuhl und genügend Platz, um ihre Texte zu schreiben, Bilder zu bearbeiten, Videos zu schneiden – vor allem aber muss Strom und Internetanschluss gewährleistet sein! Wahrscheinlich gibt es auch einen eigenen Saal, in dem die Pressekonferenzen abgehalten werden. Und wenn es ein wenig Verpflegung gäbe – Kaffee, Tee, Säfte, Obst – wäre es auch nicht so schlecht.

Commentary Positions, Press Tribune, Mixed Zone, Work Room, Press Conference Room nennen sich die fünf wichtigsten Areale, um die sich die Verantwortlichen von Media Operations an einer Wettkampfstätte, einer „venue“ kümmern. Das mag auf dem ersten Blick etwas uncool klingen, doch in der Tragweite ist dieser Bereich zumindest gleichbedeutend wie Media Communications. Wohl wahr – der Medienchef und dessen Team sind Ansprechpartner, wenn Fragen auftreten oder Krisenkommunikation gefragt ist. Doch erste Anlaufstelle ist das Personal von Media Operations. Diese sind für Journalisten sichtbar(er), verteilen sie doch (in der Regel) Startaufstellungen und Ergebnislisten, managen die Mixed Zone, führen einen Help Desk im Pressezentrum, bei dem es Antworten auf so gut wie alle Fragen gibt (oder geben soll) – wann der nächste Bus ins Stadtzentrum geht, wo man gut essen kann, wie die Telefonnummer des Pressechef eines bestimmten Landes lautet -, assistieren dem Medienchef bei Pressekonferenzen, und, ja: telefonieren auch mit dem Catering, dass neues Obst gebracht werden möge.

Je besser Media Operations funktionieren,

 

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Media Communications arbeitet für Medienvertreter, die vor Ort sind, aber noch viel mehr für jene, die nicht anwesend sind.
Media Operations arbeitet für Journalisten on site. Je weniger Medienvertreter einen Event selbst verfolgen (und deswegen Informationen von außen benötigen), umso wichtiger ist der kommunikative Aspekt. Je mehr präsent sind, umso wichtiger wird der operative Part. Bei kleinen Veranstaltungen mag der Medienchef auch die Rolle des Media Operations Managers übernehmen können, weil die Ansprüche von sechs bis zehn Medienvertretern leicht befriedigt werden können. Übersteigt die Zahl der Journalisten eine kritische Masse, dann lohnt sich die Division der beiden Positionen.

Als Journalist bei den Olympischen Winterspielen 1998 und 2002, als Venue Media Manager bei den Spielen 2006 und 2012, als News Service Journalist bei den Spielen 2008, als Media Information Specialist für die FIS/Nordische Kombination 2010 und als Assignment Editor für den Olympic News Channel bei den Spielen 2014 und bei vielen weiteren Großveranstaltungen habe ich sowohl Media Communications als auch Media Operations kennen gelernt.

Mein Fazit ist einfach. Die Begriffe mögen verwirren, doch die Unterscheidung ist leichter als man denkt.

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