vestiti corti estivi da sera Armin Kogler war Skiflug-Weltmeister und Normalschanzen-Weltmeister, ist Flugkapitän und Präsident des Golfparks Mieminger Plateau. Er schwärmt von seinem Job und seinem Hobby. Und vom „Telemark“.

Er erzählt mit einem Enthusiasmus, als hätten sich die Ereignisse erst gestern oder vorgestern zugetragen. Er strahlt über das ganze Gesicht, wenn er sagt, dass er 1976, auf seinem ersten Flug („nach Finnland“) im Cockpit sitzen durfte, bei diesem Nachtflug die Instrumente und Uhren beleuchtet sah, das Zusammenspiel zwischen Pilot und Co-Pilot beobachtete. „Ich wusste in dieser Nacht, dass dies mein Beruf werden würde: Flugkapitän.“ Armin Kogler (54) beendete im Februar 1985 mit Team-Silber bei der WM in Seefeld seine Karriere, im März erlangte er in Kanada die Typenberechtigung. Der Skiflieger wollte noch höher hinauf in den Himmel, so, wie es heute auch Martin Koch, Simon Ammann, Thomas Morgenstern und viele andere wollen. „Ein Zusammenhang zwischen Sport und Beruf bestand bei mir nicht. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun“, sagt Kogler.

Der Tiroler war ein begnadeter Skispringer, der sowohl Skiflug-Weltmeister wurde (1979 in Planica), mit 180 m einen Weltrekord aufstellte (1981), den Gesamt-Weltcup (1981 und 1982) gewann und 1982 in Oslo Platz eins belegte: von der Normalschanze. „Bei dieser Gelegenheit wurde ich von den Trainern im Stich gelassen, ich hätte mich in einer Qualifikation gegen Alfred Groyer durchsetzen müssen, doch dieser ließ mir den Vortritt. Und dann holte ich Gold.“ Später wurden die beiden Sportkameraden auch Verwandte, Kogler heiratete Groyers Schwester Susanne.

Während seiner Karriere setzte sich der Tiroler für verbesserte Arbeitsbedingungen der Athleten ein, forderte gemeinsam mit anderen die Einführung von Preisgeldern – für seinen Triumph beim Neujahrsspringen 1983 hatte er einen Schnellkochtopf als Siegesprämie erhalten. „Doch ich glaube, dass die Sportart zu synthetisch wird: Windverhältnisse von 3-4 m/Sek., und es wird nicht gesprungen. Millimeter-Diskussionen bei zu breiter oder zu tiefer Spur. Ein Body Mass Index, der immer das Jonglieren am untersten Limit des Körpergewichts ermöglicht, und ich sehe keine glücklichen Menschen…“

Glücklich ist Kogler im Cockpit, wo er noch nie eingeschlafen ist, wo er aber bei Nachtflügen sehr wohl gegen die Müdigkeit ankämpft. „Du fliegt um 22 Uhr von Wien nach Minsk oder Baku. Landest um halb eins. Um 2 Uhr startet der Rückflug nach Wien. Und von da an bis 5.30 Uhr ist es eine lange Zeit.“ Das Zauberwort heißt Powernapping. Kogler erklärt: „Ich sage meinem Co-Piloten, dass ich ein paar Minuten die Augen schließe und lehne mich zurück. Nach 15 Minuten ist der Körper wieder fit!“

Mehr als 15 Minuten Erholung gönnt sich Armin Kogler, wenn er im Golfclub Mieminger Plateau unterwegs ist. „Dieser Platz hat eine Seele, und diese heißt: Ruhe. Außer dem Zwitschern der Vögel hört man gar nichts, wenn man auf der Runde ist – keine Eisenbahn, keine Autos, nichts. Die Spieler unterhalten sich mit gedämpfter Stimme, und so bietet eine 18-Loch-Erfahrung einen fünfstündigen Erholungseffekt“, sagt GC-Präsident Kogler.

Über Jahre hinweg hatte Armin Kogler Überzeugungsarbeit für diesen Platz zu leisten gehabt, nunmehr genießt die Anlage, die Arbeitsplätze schafft und Steuern für die Gemeinde abwirft, hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung. Und bei der sportlichen Prominenz ohnehin: Nicht nur Skispringer sind immer wieder dort zu sehen, auch Bode Miller oder Lindsey Vonn. Long Drive Champion Brian Pavlet aus den USA war einmal zugegen und liebte den Platz. „Eine meiner Top-5, weltweit“, hatte er nach der Runde geschwärmt. Mit zehn Par 4 und vier Par 5 (zwischen 506 und 537 Metern Länge) gehört die Anlage zu den längsten Plätzen Österreichs. „Jeder kann den Platz bespielen, aber er ist eine sportliche Herausforderung“, grinst der leidenschaftliche Golfer Kogler. Dessen Handicap ist 9,5 – „doch das ist nur eine Zahl, die musst du auch spielen!“

Im Clubhaus wird ein edler Tropfen serviert, von einem Freund Koglers. Georg Hugl ist Winzer in Stützenhofen bei Poysdorf und suchte vor einigen Jahren den Namensgeber für einen neu kreierten Wein. „Ich gebe meinen Namen nur her, wenn es wirklich etwas Gescheites ist“, hatte Kogler klargestellt. Heraus kam ein Cuvée, der sich aus Grünem Veltliner (45 %), Muskat-Ottonell (20 %) und Neuburger (35 %) zusammensetzt, und folglich „Telemark³“ heißen musste.

sposoby na ujędrnienie biustu Dieser Beitrag ist im ASVÖ-Newsletter 6/2013 erschienen.

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